HR

Work Rules – Wie Google unsere Arbeit verändert

Dieses Buch ist kein Ratgeber. Sondern auf 370 Seiten mit Minischrift ist das geballte Wissen von Laszlo Bock enthalten, der das Personalressort bei Google leitet. Dabei ist nicht immer alles sofort verständlich, ganz klar, ob es an der Übersetzung oder an den Schreibkompetenzen liegt, wird es allerdings nicht. Dennoch gibt es Vieles darin, für das es sich lohnt, das Buch in die Hand zu nehmen. Es geht um Entlohnungssysteme, welche die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ein Unternehmen sind, wie bewusstes Lernen funktioniert und ob Leistungsmanagement wirklich funktioniert. Man sollte sich also nicht von dem Fluffig bunten Umschlag täuschen lassen: In dem Buch steckt mehr, als man auf den ersten Blick denkt und es ist anders als erwartet. Und auf jeden Fall ist es ein sehr spannender Einblick in die Arbeitsweise eines der interessantesten Unternehmen weltweit.07

Klappentext (Quelle: Vahlen)

coverDie Arbeitswelt ändert sich. Sind Sie bereit dafür?

Warum Sie ausschließlich Leute einstellen sollten, die besser sind als Sie
Was Sie von Ihren besten und schwächsten Mitarbeitern lernen können
Warum Sie den Managern Macht entziehen sollten
Weshalb Sie Entwicklung nicht mit Leistungsmanagement verwechseln dürfen
Warum Sie unfair entlohnen sollten.

„Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens am Arbeitsplatz. Es kann deshalb nicht richtig sein, wenn hier unsere Erfahrungen von Demotivation, Unfreundlichkeit und Menschenverachtung geprägt sind“, sagt Laszlo Bock. Damit beschreibt er den Kern seines Buches „Work Rules!“, ein fesselndes Manifest mit dem Potenzial, die Art und Weise, wie wir arbeiten, zu verändern.

Google gehört zu den attraktivsten Arbeitgebern weltweit und erhält jährlich etwa zwei Millionen Bewerbungen für wenige Tausend offener Stellen.

Was macht Google so attraktiv? Die Personalauswahl ist härter als an den Universitäten Harvard, Yale oder Princeton, und doch zieht das Unternehmen die talentiertesten Menschen an. Warum bekommen einige Mitarbeiter bestimmte Sozialleistungen, andere aber wiederum nicht? Warum verbringt das Unternehmen so viel Zeit mit der Einstellung eines Mitarbeiters? Und stimmt es, dass die Mitarbeiter mit 20 % ihrer Arbeitszeit tun können, was sie wollen?

Work Rules! zeigt, wie eine Balance zwischen Kreativität und Struktur in Organisationen hergestellt werden kann, die zu nachweisbarem Erfolg führt – und zwar in der Lebensqualität der Mitarbeiter und den Marktanteilen des Unternehmens.

Das Erfolgsgeheimnis von Google im Umgang mit seinen Mitarbeitern lässt sich kopieren – in großen wie in kleinen Organisationen, von einzelnen Mitarbeitern wie von Managern. Nicht in jeder Firma ist es möglich, Vergünstigungen wie kostenlose Mahlzeiten zu gewähren, aber buchstäblich jeder kann nachmachen, was Google ganz besonders auszeichnet.

Laszlo Bock leitet das Personalressort bei Google, einschließlich aller Bereiche, die mit der Anwerbung, Entwicklung und Mitarbeiterbindung zu tun haben, von denen es weltweit über 50.000 an mehr als 70 Standorten gibt. Während seiner Zeit bei Google wurde das Unternehmen über 100 Mal zum herausragenden Arbeitgeber erklärt, darunter auch die Auszeichnung als „#1 Best Company to Work for“ in den USA, Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Indien, Irland, Italien, Japan, Korea, Mexiko, den Niederlanden, Polen, Russland, der Schweiz und Großbritannien.

2010 wurde er vom Magazin Human Resource Executive als „Human Resources Executive of the Year“ ausgezeichnet. 2014 gelangte Laszlo als einziger HR-Executive auf der Liste der „zehn einflussreichsten Menschen im Bereich HR“ des Jahrzehnts.

„Google schreibt an unserer Kulturgeschichte. Work Rules zeigt mit verblüffender Offenheit, wie eines der innovativsten Biotope funktioniert. Auf Basis einer nicht hintergehbaren Mission präsentiert Laszlo Bock ein experimentelles und evidenzbasiertes People Management. Am Ende sehen wir einige unverrückbare Regeln, aber vor allem eine Fülle über die Eigenverantwortung des Einzelnen herausreichenden Gestaltungsmöglichkeiten. Hierauf kann und muss nun jeder selbst aufsetzen.“
Prof. Dr. Jürgen Weibler, Autor des Standardwerkes „Personalführung“


Beitragsbild: Sai Kiran Anagani

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: